Unser Urlaub unter balearischer Sonne

Balearen - Can picafort 2014

Drei Wochen ist es jetzt schon wieder her, dass wir uns an dieser Stelle zu Wort gemeldet haben, doch das lag nicht etwa daran, dass wir keine Lust verspürt hätten, euch mit neuen Blog-Beiträgen, Frisuren, Outfits und Musik-Tipps zu versorgen, sondern vielmehr, dass wir vor gut einer Woche erst aus dem Urlaub zurückgekehrt sind und in der Zeit davor und danach natürlich viel zu tun war, wie sicherlich jeder kennen dürfte. Nichtsdestotrotz wollte ich nun die Gunst der Stunde nutzen, euch ein wenig von unseren Erfahrungen und Erlebnissen zu berichten, wobei man dazu sagen muss, dass wir es – zusammen mit unserem Kurztrip nach Den Haag – erst zum zweiten Mal gemeinsam ans Meer geschafft haben, zumal wir in der Vergangenheit es doch nur recht sporadisch in den Urlaub geschafft haben, weil immer etwas dem im Wege stand.

In diesem Jahr aber hatten wir uns fest vorgenommen, einmal für wenigstens eine Woche rauszukommen und haben kurzerhand eine Woche Mallorca gebucht. Natürlich hat es uns aber nicht nach dem feierwütigen Partyvolk verlangt, sondern mehr nach Ruhe und Entspannung, weshalb wir ins zwar ebenfalls sehr touristische, aber vergleichsweise sehr ruhige und beschauliche Can Picafort gereist sind, um dort dank All Inclusive eine entspannte Woche an Pool und Strand zu verbringen.

Unser Flug aus Düsseldorf ging – um den ersten Tag direkt voll ausnutzen und idealerweise am Strand verbringen zu können – bereits um sechs Uhr in der Früh und so klingelte bereits nachts um eins unser Wecker und keine acht Stunden später stolperten wir bereits müde aus dem Flughafen in Palma. Dort erwartete uns theoretisch bereits unser Transfer-Bus, doch da dieser bereits überfüllt war, hat man uns kurzerhand in einen anderen Bus verfrachtet, der allerdings noch Reisegäste sammeln musste, so dass wir bei anbrechender Vormittagshitze geschlagene anderthalb Stunden im sich nur langsam füllenden Bus auf Abfahrt warten durften. Immerhin unser Fahrer war sehr sympathisch und beteuerte in gebrochenem Englisch-Deutsch-Kauderwelsch, dass sein Bus freilich früher ein Ferrari war. Natürlich war das ausgemachter Quatsch, schon klar, aber immerhin fuhr er genauso rasant und rücksichtslos, als würde er wirklich einen Ferrari steuern und das allein war schon ein Erlebnis.

Auf jeden Fall sind wir dann doch noch heil am Hotel, dem JS Yate, knappe 150 Meter vom Strand entfernt, angekommen und bekamen auch, obwohl unsere Zimmer noch nicht bereitstanden, direkt unsere All Inclusive-Bändchen ausgehändigt, so dass wir keine Stunde später auch bereits ein üppiges Mittagsmahl genießen konnten. Von der Auswahl war ich, wie ich gestehen muss, doch sehr überrascht im positiven Sinne, denn es gab jederzeit diverse, knackig-frische Salatvariationen, Nudeln, Pommes, diverse Saucen, Reispfannen und an diesem Tag beispielsweise Schweinebraten, der auch echt lecker war. Und jeden Tag ließ man sich etwas Neues einfallen, bot Lasagne an, briet Burger im Garten, servierte Tintenfisch oder auch mal chinesisches Essen. Von kulinarischen Offenbarungen war das Essen zwar durchaus weit entfernt, doch wurden wir immer gut satt und es gab auch eigentlich nichts, was wirklich nicht essbar gewesen wäre.

Nicht ganz so gut verhielt es sich leider mit der Getränkeauswahl, besonders für Samira, denn das Wasser schmeckte ihr nicht, der Kaffee war zu wässrig und die Cocktails ein Witz, denn die kamen aus dem Automaten, angeblich mit bereits zugesetztem Alkohol, den man allerdings nicht schmecken konnte. Immerhin der Milchkaffee war halbwegs genießbar, aber ich muss auch sagen, dass ich deutlich weniger Koffein brauchte im Urlaub, um morgens auf Trab zu kommen, als ich hierzulande benötige, wenn ich mich im Halbschlaf Richtung Büro schleppe. So schlecht die Cocktails aber waren, so gut meinte es dafür mit den Longdrinks, die eigentlich immer hälftig aus der entsprechenden Spirituose bestanden haben. Ein Geheimtipp also, wenn man mal ganz dringen ganz schnell betrunken werden möchte. Aber Spaß beiseite, mir erging es da deutlich besser, denn als Biertrinker konnte ich mich nicht beklagen und wusste mich also über den Abend strukturiert und geschmackvoll zu verköstigen. Tagsüber gab es natürlich immerhin Cola, Fanta, Sprite, nur waren die Samira eben auch auf Dauer zu kalorienreich, was ich ja deutlich undifferenzierter sehe.

Unternommen haben wir an dem ersten Tag auch nicht mehr viel, sondern haben es uns stattdessen direkt am Pool bequem gemacht. Die darauffolgenden Tage verliefen ähnlich mit eingeschobenen Strandbesuchen und einem Ausflug zum Markt von Alcudia sowie eine bestimmt rund vierstündige Wanderung die Strandpromenade entlang hin zu den Nekropolen, die ich vorab im Internet gesehen und unbedingt live erleben wollte. Den Rest der Zeit gab es Getränke und Snacks am Pool, viel Lesestoff, entspannende Schläfchen, abkühlende Sprünge in den Pool und die ein oder andere Stunde im Whirlpool.

Unser Hotel war sicherlich nicht das Nonplusultra, für unsere Zwecke aber mehr als ausreichend, weil wir ja wirklich ganz bewusst geplant hatten, die Seele baumeln zu lassen und die Tage in unproduktiver Lethargie zu verbringen, weshalb wir dann eben auch unsere Blogs Blogs sein ließen und noch nicht mal auf das WLAN des Hotels zurückgegriffen haben, weil wir keine Notwendigkeit, keine Veranlassung dazu gesehen haben.

Um also einmal richtig abzuschalten, kann ich euch auch nur wärmstens empfehlen, einmal die technischen Gerätschaften daheim zu lassen oder abzuschalten. Wenn man dann noch durchgehend prallen Sonnenschein bei mehr als wunderbaren 30 Grad genießen darf und sich um die Getränkepreise nicht zu scheren braucht, erreicht bald schon einen Zustand umfassender Kontemplation – zumindest erging es mir so. Doch leider geht so ein Urlaub auch irgendwann zu Ende und so fanden wir uns schon den Freitag darauf im nächtlichen Düsseldorf wieder und traten den Heimweg an. Die Tiefenentspannung allerdings habe ich mir bewahrt und lasse sie immer noch nachwirken in der Hoffnung, sie nicht allzu bald wieder zu verlieren. Nun sind wir aber auch voll frischem Elan und neuer Energie und haben vieles vor, weshalb es morgen dann natürlich auch einen neuen Haarigen Montag von und mit Samira geben wird, für den ich jetzt gleich erstmal Fotos werde machen dürfen.

Bis dahin euch noch einen schönen Sonntag und bis ganz bald an dieser Stelle!

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Balearen - Can picafort 2014

Wulf

Film- & Literatur-Aficionado, Serienfanatiker, Java Junkie, Wordpress-Enthusiast, Blogger.

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