Projekt-30-Tage-Zuckerfrei – mein Fazit

Hallo meine Lieben,

der Januar ist um und damit auch das Thema Zuckerfrei vorbei. Gerade der letzte Tag war noch einmal eine Herausforderung in Sachen Zuckerverzicht, da ich einen Sonderarbeitstag hatte und es den ganzen Tag nach köstlichen Waffeln duftete, aber ich bin stark geblieben und habe mich an meine Bretzel gehalten. Und nun ist es endlich vorbei und damit können wir doch einfach mal gemeinsam auf den ersten Monat des Jahres blicken.

Die ersten Tage des Jahres sind mir gerade nach den Feiertagen wirklich sehr schwer gefallen, der große Hunger und die Umgewöhnung, wieder einen sehr geregelten Alltag zu haben, waren nicht sehr leicht zu ertragen. Danach wurde es aber immer einfacher und die frische selbst gekochte Küche bietet viele Möglichkeiten und kaum ein Gericht, welchem zwingend Zucker zugesetzt werden müsste, dadurch gab es für mich nur wenige Schwierigkeiten.

Auch die fehlenden Süßigkeiten waren nach der ersten Woche kein allzu großes Problem mehr, auch wenn ich gerade wenn ich etwas Leckeres beim Bäcker gerochen habe gerne mal zugeschlagen hätte. Glücklicherweise war mein Wille stark und ich konnte mich gut zurückhalten und drauf verzichten – auch wenn es in dem Moment dann doch schon das ein oder andere Mal schwer gefallen ist. Überraschenderweise war der Heißhunger mit Abklingen des Geruchs oder wenn die Leckereien nicht mehr in Sichtweite waren auch schnell wieder abgeklungen. Im schlimmsten Fall gab es dann zuhause eine getrocknete Feige und alles war gut :-)

Auch wenn ich durch die frische Küche nicht allzu viel austauschen musste war ich es gerade in der dritten Woche (wir hatten Urlaub) – in der das Ende ja schon in greifbare nähre rückte – ziemlich leid, jedes Produkt umzudrehen und mir über jedes Lebensmittel, welches ich essen wollte, Gedanken zu machen. Allerdings ging es dann in der letzten Woche doch wieder erstaunlich gut, weil dann der Urlaub auch wieder zu Ende war und der Alltag sich normalisiert hatte.

Jetzt hat der neue Monat begonnen und ich muss sagen, ich bin stolz auf uns, dass wir es geschafft haben unsere Ziele so gut umzusetzen und der Süßhunger quasi weg ist bzw. ich es jetzt noch mal anders schaffe, damit umzugehen. Dies ist jedoch nicht das einzige Ziel, sondern dazu kommt, dass ich allein durch den Verzicht auf den zusätzlichen Zucker gute 2 kg an Gewicht abgenommen und dazu noch 2 % an Körperfett verloren habe, wohingegen ich an Muskelmasse 1 % zugelegt habe. Unglaublich, das hat mich wirklich überrascht! Also wenn das mal nicht wirklich motivierend ist, dann weiß ich auch nicht :-)

Das Thema Alkoholverzicht habe ich ja bereits in einem der Rückblicke erwähnt, wurde gestrichen, da es einfach diesen Monat nicht geklappt hat, bzw. ich einfach keine Lust hatte, auch darauf zu verzichten. Dafür hat die Bewegung sehr gut geklappt und wir machen mittlerweile relativ regelmäßig Sport (mal häufiger, mal weniger häufig, aber es klappt). Es ist jedoch ein guter Start ins Jahr und so lange haben wir es noch nie geschafft durchzuhalten und das macht mir Hoffnung :-)

Also mein Fazit ist, dass ich es für eine lohnenswerte Erfahrung halte, welche natürlich wie erwartet ihr Höhen und Tiefen mit sich brachte, sich letztlich für mich aber wirklich gelohnt hat, da ich mich mal wieder mit dem Thema Genuss beschäftigt habe und dem wieder einen höheren Stellenwert zukommen lasse. Das ist denke ich hin und wieder wirklich empfehlenswert, wenn man merkt, dass sich der Alltag all zu sehr eingeschlichen hat.

Jedem der das auch einmal probieren möchte, auf den zugesetzten Zucker zu verzichten, dem würde ich wirklich gut zusprechen dies durchzuziehen, jedoch Vorplanung anraten und bereits im Vorfeld einmal auf die Produkte zu schauen, also wo steckt denn zugesetzter Zucker drin und welche Lebensmittel müssen dann ersetzt werden. Ganz wichtig ist auch die Motivation an sich, denn die ersten Tage könnten demotivierend sein und auch sollten bereits im Vorfeld alternative Lebensmittel ins Haus geholt werden, wie Nüsse oder Trockenobst, um besonders in den ersten Tagen den Süßhunger damit zu stillen. Für mich waren dies besonders die trocken Feigen, welche mich glücklich gemacht habe.

Dies ist nun also mein kleiner Rückblick, ich habe mich viel bewegt die letzten Wochen, viele leckere Dinge gegessen und tatsächlich überraschender Weise auf wenig verzichten müssen :-) jetzt bin ich aber auch froh, mit Genuss wieder etwas Schokolade essen zu können.

Und damit sage ich bis bald

Eure Samira

Samira

Make-Up-Junkie, Foodie, Fotosüchtig

3 Comments

  1. Zuckerverzicht – heißt ja quasi auch Verzicht auf industriell gefertigtes Essen. Das ist immer dann blöd, wenn es mal schnell gehen muss.

    • Da hast du natürlich recht, wobei ich habe gemerkt, das es ganz gut klappt, wenn man sich vorher vorbereitet – eine extra Portion einfrieren oder eben dann gezielt etwas einkaufen.

      Liebe Grüße

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