Projekt 30-Tage Zuckerfrei: die 3. Woche

So meine Lieben,

wir gehen auf die letzten Tage des Projekt Zuckerfrei zu und ich muss sagen, ich bin sehr froh darüber. Nicht weil es mir so schwer fällt auf Süßes zu verzichten, aber langsam bin ich es leid darauf zu achten, ob irgendwo etwas drin steckt, ich habe keine Lust mehr, auf jedes Glas Aufstrich oder ähnliches zu schauen, ob dort Zucker drin steckt.

Um ehrlich zu sein, hat mich das ganze Projekt nicht so wirklich sehr eingeschränkt aber es ist trotzdem mit Anstrengung verbunden, denn jedes Produkt muss drei Mal umgedreht werden und sich bewusst gemacht werden, was da drin steckt. Dazu kommt, dass wir in der letzten Woche Urlaub hatten und das hat mich in meinen Entscheidungen natürlich auch eingeschränkt – und ich muss dazu gestehen, dass ich auch eine Praline gegessen habe – zu meiner Verteidigung muss allerdings dazu gesagt werden (auch wenn ich mich hier eigentlich nicht rechtfertigen muss und möchte): es war die beste Praline die ich seit lang langer Zeit gegessen habe und ich hätte mir in den Hintern gebissen, hätte ich sie nicht gegessen hätte :-) Und bei meiner Mama gab es gestern eine Joghurt-Creme zum Nachtisch, die mit ein ganz bisschen Ahornsirup gesüßt war.

Tja, so sieht es also aus – es läuft und ich bin froh, wenn am Ende der Woche endlich nicht mehr alles kontrolliert werden muss.

ABER es kam natürlich schon das Thema auf, ob wir das Projekt nicht verlängern wollen. Und da haben Wulf und ich uns gemeinsam dagegen entschieden, nur schon einmal vorab und zwar aus dem Grunde, dass wir beide beschlossen haben, dass wir nun schon viel reflektierter an das Thema Zucker und Genuss herangehen und jetzt einfach in Zukunft mehr darauf achten wollen, dass wir nicht wahllos Süßigkeiten in uns hineinstopfen. Also Süßigkeiten, Genussmittel sind eben genau das: ein Genussmittel und nichts, das es immer und überall zwischendrin so gibt, weil es eben da so steht (bspw. auf der Arbeit) und wir uns die Zeit nehmen, um etwas wirklich zu genießen und das empfinde ich doch als besseren Weg, statt mir langfristig den Zucker zu verbieten.

Morgen geht die Arbeit wieder los und der normale Alltag beginnt wieder, daher wird heute auch schon Essen vorgekocht, weil der morgige Tag bereits eine Herausforderung wird.

Damit sage ich Tschüss und bis bald

Eure Samira

Samira

Make-Up-Junkie, Foodie, Fotosüchtig

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